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Anmeldungsdatum: 15.12.2010
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BeitragVerfasst am: 17.12.2010 19:29 Antworten mit ZitatNach oben

Ihr Gesicht war Kreidebleich und ihre Lippen ganz blass. Mit müden Augen blickte sie sich um. Ihre Handflächen waren Blutig und ihre Kleider zerrissen. Zitternd kauerte sie in einer Straßenecke, die Knie fest umschlugen. Keine Menschenseele war auf den Straßen, niemand der ihr helfen könnte. Der Mond hing oben am Firmament und spendete sein schwaches Licht in dieser düstern Nacht. Ihr Kopf fühlte sich leer an, keinen klaren Gedanken konnte sie fassen. Sie erinnerte sich an nichts. Sie fühlte keine Schmerzen, keine Angst nur diese unerträgliche Leere in ihrem Kopf. Bei jedem versuch sich an etwas zu erinnern versetze es ihr einen stich in die Brust. Ihre Dunkelgrünen Augen blickten einfach nur in die schwärze der Nacht ohne ein festes Ziel. Viele Fragen taten sich ihr auf, doch auf keine gab es eine Antwort. Es war so als hätte sie nie ein Leben gehabt, als wäre sie gerade erst geboren. Alleine in der Dunkelheit. Ein Kind der Nacht. Dieses Gefühl das sie auf einmal umschlang. Es war so vertraut. Sie presste ihre dünnen blutigen Hände gegen den Kopf und kniff fest die Augen zusammen. Es tat so weh. Es war ein schmerz den sie nicht verstehen konnte. Grund war diese Unwissenheit. Sie wusste nichts. Sie kannte nichts. Sie begriff ihre eigenen Gefühle nicht. Es war ihr lediglich vertraut, mehr nicht. Was sollte sie jetzt tun? Alleine im Mantel der Nacht gefangen ohne jegliche Erinnerungen. Wie sollte sie damit umgehen? Sie konnte schlecht so weiterleben. Sie brauchte Hilfe. Hilfe von der sie nicht wusste woher sie die bekommen sollte. Dunkle Tage standen ihr bevor, so dunkel das Sie befürchtete das Sie schon bevor diese Tage angebrochen waren, zerflossen sei. Wie eine Leblosepuppe schien sie. Eine Puppe die nicht mehr gebraucht wurde und einfach in die Nächste Straßenecke geschmissen worden war. Wie hieß sie, wo kam sie her? Was für ein Mensch sie wohl war...

Sie drückte die Hände gegen den Boden und versuchte sich auf zu richten. Jede stelle ihres Körpers schmerzte. Tiefe Wunden die Narben hinterlassen würden zeichneten ihr bleiches Gesicht. Die Arme waren zerkratzt und an den Beinen lief ihr Dunkelrotes Blut runter. Auf zitternden Beinen stand sie, stütze sich mit der Hand an einer Hausmauer ab. Das junge Mädchen versuchte einige Schritte zu laufen. Sie bekam kaum noch Luft und ihrer Kehle entfuhr nur noch ein tiefes keuchen. Ein Bein nach dem anderen, so vorsichtig als wären sie aus Glas und könnten mit jeder Berührung brechen. Leere, nichts als Leere in ihrem Kopf. Noch ein Schritt. Nur noch ein einziger. Sie merkte wie sie langsam den halt verlor, wie die Beine unter ihr nachgaben. Ein leises Geräusch war zu hören als sie auf dem Boden aufschlug. Die Augen weit aufgerissen und ein Lächeln auf den Lippen. Das war also der weg wie sie sterben würde. In ihrem eigenen Blut würde sie sterben. Das Schicksal ist nur schwer zu akzeptieren. Doch sie hatte es bereits getan. Langsam schloss sie ihre Augen. So würde sie also sterben.
Wie eine Leblosepuppe lag Sie in der kälten der Nacht, nicht fähig sich zu regen. Die drückende Leere in ihrem Kopf schmerzte sie, und doch war sie auf eine gewisse Art und weise froh, dass es so gekommen war. Dass sie nun sterben würde. Ein Lächeln würde sie auf den Lippen tragen wenn es soweit war, wenn der Tod sie schlafen ließe. Kein Leid mehr wird sie zu beklagen haben wenn es erst einmal vorbei war. Auf Rosen würde sie betten und auf ewig ruhen. Ein ewiger, traumloser Schlaf ohne je wieder etwas zu fühlen. So gesehen war der Tod eine Erlösung. Erlösung von diesem unfairen Leben. Denn war es nicht so, dass das Unglück immer überwiegte? Egal wie viel Glück man verspürte, egal wie gut es einem ging, irgendwann zerstörte immer ein schlechtes Ereignis alles. Umso früher man zu der Erkenntnis kam, das dass Leben kein Geschenk sondern eher ein Fluch war, umso besser war es.

Ihr Kopf lag in ihrem eigenen warmen Blut, hinterließ ein sanftes Gefühl der Geborgenheit. Wie eine wärmende Hand die Ihr über das Gesicht strich, sie in Sicherheit wiegte, jemand der Ihr ins Ohr flüsterte das sie nicht alleine war. Wie sehr wünschte sie sich das jetzt jemand hier war. Sie wollte die letzen Minuten ihres Lebens nicht alleine sein. Sie brauchte jemand. Eine Hand in die sie die ihre legen konnte. Jemand der Ihr sagte, dass der Tod nicht schlimm war. Irgendjemand... Doch sie war alleine. Niemand war hier, niemand nahm ihre Hand. Keiner wiegte sie in Sicherheit. Völlig alleine. Nur der kühle Wind, der sie schaudern ließ, war gekommen. Irgendwie traurig so zu sterben. Ohne Vergangenheit, ganz alleine, mitten in der schwärze der Nacht.

Mit Ihren Augen starrte sie an den Straßenrand. Eine weiße Blume, nicht besonders hübsch, ragte aus dem Boden. Ihre Blüten waren zerrissen und Ihr Kopf hing runter. Lange würde sie nicht mehr Leben. Zertrampelt vom Leben. Dies sollte das letze sein was das junge Mädchen sah, perfekt. Denn sie fühlte sich genauso. Einsam und alleine. Vergessen von allen anderen und zertrampelt vom Leben. Fragen der Unwissenheit drangen in ihren Kopf. Wenn sie ihr Gedächtnis verloren hatte, wieso war sie dann hier? Ganz alleine, niemand der Ihr helfen konnte. Niemand der Ihr sagte wer sie war und wieso sie ihr Gedächtnis verlor? Eine einzige Träne fand ihren Weg nach unten. Es war bereits zu spät sich den Kopf deswegen zu zerbrechen. Schon bald wäre alles vorbei. Langsam schloss sie die Augen und wartete auf die kalten Finger des Todes.

Das Erwachen

Ihr Kopf lag auf etwas weichem und ihr ganzer Körper schmerzte. Sie lebte. Sie war nicht tot. Aber wieso? Was war passiert? Langsam öffnete sie die Augen um ihre Umgebung zu betrachten. Es dauerte etwas bis sie sich an das Licht gewöhnt hatte und sich umsehen konnte.
Sie befand sich in einer kleinen Blockhütte. Neben hier stand ein Ofen mit brennenden Holzscheiten drinn. Sie selbst lag auf einem Strohbett. Die Hütte war sehr häuslich und gemütlich eingerichtet und das gab ihr ein Gefühl von Geborgenheit.
Aber da war sie wieder, diese Leere in ihrem Kopf. Da war nichts, keinerlei Erinnerungen.
Erschrocken richtete sie sich auf. Was war hier los? Die plötzliche Bewegung erinnerte sie wieder an ihre Verletzungen. Stöhnend vor Schmerz sank sie wieder auf ihr Bett. Dann sah sie sich an, ihre Arme waren verbunden und an ihren Beinen hatte sie ebenfalls Verbände. Einige waren verrutscht und entblößten schrecklich Schnittwunden. Was war nur passiert?
Tränen rannen ihr über das Gesicht und sie schluchzte leise auf. Diese leere, nichts als leere.

Wenig später spürte sie wie jemand die Verbände an ihren Armen löste. Sie war eingeschlafen doch der Schmerz hatte sie wieder geweckt. Sie öffnete die Augen, und sah das sie sich immer noch im gleich Haus befand. Langsam wand sie den Kopf und sah einen jungen Mann mit strohblonden Haaren. Hastig zog sie den Arm weg, was ihr nur noch mehr schmerzte.
„Ah, du bist wach. Das ist gut.“ Erschrocken sah sie den Jungen an. Wer war er? Was wollte er von ihr?
„Gib mir deinen Arm, ich möchte dir helfen“ Zögernd legte sie den Arm wieder hin so dass er den Verband gänzlich öffnen konnte. Sie keuchte erschrocken auf. Ihr ganzer Arm war mit langen tiefen Schnittwunden überzogen und tat schrecklich weh. „Was um Himmels willen…?“ Sie sprach so leise das nur sie es hören konnte. Der Junge ging kurz an einen Schrank was dem Mädchen Zeit gab zu überlegen was sie tun konnte. Nichts. Sie konnte nichts tun. Sie lag hier schwer verletzt, gerade so dem Tot entkommen mit keinen Erinnerungen. Was sollte sie schon tut?
Der Junge kam zurück und strich eine übel riechende Salbe über die Wunden. Sie zuckte zurück als er ihren Arm berührte.
„Die Salbe wird den Schmerz lindern, keine Angst.“
Sie ließ ihn wieder an den Arm und biss die Zähne vor Schmerz zusammen. Aber er hatte recht, schon nachkurzer Zeit begann die Salbe wunderbar zu kühlen. Sie stöhnte erleichtert auf. Nach ungefähr einer halben Stunde waren ihre Arme, die Beine und der Rücken mit der kühlenden Salbe behandelt und sie fühlte sich besser. Aber auch nicht gut. Ihr war schwindelig und sie war sehr erschöpft.
„Was ist los und wer bist du? Warum hilfst du mir?“ Sie hatte so viele Fragen und der Junge schien der einzige Anhalts Punkt. „Später. Iss erstmals etwas und dann schlaf. Dann können wir reden.“
Als sie das nächste Mal aufwachte füllte sie sich tatsächlich besser. Aber trotzdem schmerzte ihr Körper noch immer, wenn auch nicht mehr so stark.
Sie wollte sich aufrichten, aber da überkam sie wieder ein starkes schwindel Gefühl und sie ließ sich zurück fallen. „Nicht so hastig!“ Hinter ihr erklang eine sanfte Stimme und sie erkannt dass es die des jungen Mannes sein musste. Er trat in ihr Blickfeld und setzte sich mit einem Stuhl an ihr Bett.
Sie wollte ihn schon mit Fragen löchern aber er hielt ihr den Finger vor den Mund und brachte sie zum Schweigen. „Nein, ich muss zuerst wissen wer du bist und wo du herkommst.“ Seine Stimme war sanft hatte aber eine drängenden Unterton.
Ihr Kiefer fing an zu beben und sie schluchzte auf. Tränen rannen ihr über das Gesicht und ihre Hände verkrampften sich. Ja, wer war sie? Langsam fasste sie sich wieder und sah ihm fest in die Augen. “Ich weiß es nicht.“ Bedauern lag in seinem Blick und sie spürte, dass er ihr gerne helfen wollte.
Also erzählte er ihr wer er war und wie er sie gefunden hat:
„Ich heiße Edric und lebe hier als bescheidener Diener des Königshauses. Vor drei Tagen habe ich dich kurz vor dem Tode stehen aufgefunden und hierher gebracht, und seitdem bist du hier. Ich habe dich vorher noch nie gesehen und hätte ich dich nicht gefunden wärst du nun wohl tot. Ich wundere mich wer dir diese Wunden gegeben hat, ich kenne niemanden im Elfenreich der so etwas tun würde.“
Lange herrschte Schweigen während das Mädchen die Worte verdaute. Elfenreich,Königshaus…
Plötzlich überkam sie ein tiefes Verlangen allein zu sein. „Könnte ich, könnte ich kurz allein sein?“
Er nickte und verließ den Raum. Langsam richtete sich das Mädchen auf und ging auf einen großen Spiegel in der Ecke des Zimmers zu. Wenn sie wissen wollte was für ein Mensch sie war musste sie damit anfangen zu wissen wie sie aussah. Kurz vor dem Spiegel blieb sie stehen und zögerte. Was soll schon passieren? dachte sie und ging die letzten Schritte zum Spiegel. Als sie aufblickte sah sie in zwei dunkelgrüne Augen. Das Gesicht war Herzförmig und hatte hohe Wagenknochen. Sie hatte lange dunkle Haare die ihr Gesicht umrahmten. Alles im allen war sie sehr hübsch, wenn da nicht diese Blässe wäre. Man sah ihr deutlich an das sie viel durchgemacht hatte und sie sehr erschöpft war. Langsam hob sie die Hand und die Person im Spiegel tat es ihr nach. „Das bin ich.“

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Re:
BeitragVerfasst am: 17.12.2010 19:29 Nach oben


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